Uplight
Vorteile
- Branchenführende Reichweite: Verwaltung von mehr als 8 GW flexibler Last bei Dutzenden von Energieversorgungspartnern.
- Hochpräzise Prognosemodelle, die die Netzzuverlässigkeit verbessern und die Energiebeschaffungskosten senken.
- Umfassende End-to-End-Lösung, die sowohl die technische Netzkoordination als auch die Kundenkommunikation abdeckt.
- Hohe Sicherheitsstandards mit SOC-2-Konformität und strengen Datenschutzkontrollen.
- Unterstützt von führenden Energietechnologieunternehmen, darunter Schneider Electric.
- Bewährte Erfolgsbilanz bei großen Energieversorgern wie Puget Sound Energy und PSEG.
Nachteile
- Komplexer Implementierungsprozess, der eine umfassende Integration in die bestehende Infrastruktur der Versorgungsunternehmen erfordert.
- Hohe Eintrittsbarriere für kleinere Versorgungsunternehmen aufgrund der Ausrichtung auf Großunternehmen und des Preismodells.
- Lernkurve für Mitarbeiter bei der Nutzung der fortschrittlichen, KI-gestützten Einsatzleit- und Analysetools.
- Abhängigkeit von Drittanbietern für die Hardware zur detaillierten Gerätesteuerung.
- Preise und konkrete Tarifstrukturen sind nicht öffentlich zugänglich.
Energieversorger stehen unter zunehmendem Druck, ein dezentrales Energienetz zu verwalten, da intermittierende erneuerbare Energien und dezentrale Energiequellen (DERs) wie Elektrofahrzeuge und intelligente Thermostate immer mehr Verbreitung finden. Die Verwaltung dieser unterschiedlichen Anlagen bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Netzstabilität und der Kundenbindung stellt eine erhebliche betriebliche Herausforderung dar.
Uplight bietet eine einheitliche Software-Suite, die die Lücke zwischen der Leitwarte des Energieversorgers und dem Energieverbraucher schließt. Durch die Bündelung kleiner Energieanlagen zu virtuellen Kraftwerken (VPPs) ermöglicht die Plattform Energieversorgern den Aufbau eines widerstandsfähigeren, flexibleren und nachhaltigeren Netzes.
Was ist Uplight?
Uplight ist eine Software-as-a-Service-Plattform (SaaS) für Unternehmen, die in die Kategorien „Grid Flexibility Management“ und „Customer Engagement“ fällt. Sie richtet sich in erster Linie an Energieversorger, Genossenschaftsunternehmen und Energievermarkter im Endkundenbereich.
Die Plattform lässt sich in die bestehenden Abrechnungs- und Kundendatensysteme eines Energieversorgers integrieren und verbindet sich anschließend mit verschiedenen Geräten hinter dem Zähler, wie beispielsweise intelligenten Thermostaten, Heimakkus und Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Mithilfe KI-gestützter Analysen kann Uplight den Energiebedarf vorhersagen und diese angeschlossenen Anlagen automatisch steuern, um die Belastung des Netzes in Spitzenzeiten zu verringern.
Uplight betreut weltweit über 80 Energieversorger und verwaltet mehr als 8 GW an flexibler Last. Das Unternehmen hat sich strategische Investitionen von bedeutenden Branchenakteuren wie Schneider Electric und Octopus Energy gesichert und seine technischen Fähigkeiten durch die Integration der AutoGrid-VPP-Plattform erweitert.
Funktionen
- Demand-Response-Koordination: Ermöglicht es Energieversorgern, Kunden in Programme einzubinden und zu verwalten, die den Energieverbrauch während Spitzenlastzeiten automatisch anpassen, um die Netzzuverlässigkeit sicherzustellen.
- Management virtueller Kraftwerke: Bündelt verschiedene dezentrale Energiequellen – darunter Batterien, Solarwechselrichter und Elektrofahrzeuge – zu einer einzigen steuerbaren Ressource, die an den Energiemärkten teilnehmen kann.
- KI-gestützte Prognosen: Nutzt fortschrittliche Modelle des maschinellen Lernens, um eine Prognosegenauigkeit von 97 % für Last und Erzeugung zu erzielen, und unterstützt Netzbetreiber so dabei, fundierte Entscheidungen in Echtzeit zu treffen.
- Personalisierte Kundenreisen: Liefert datengestützte Empfehlungen an Hausbesitzer und Unternehmen per E-Mail, über das Web und mobile Apps, um die Teilnahme an Energiesparprogrammen zu fördern.
- E-Commerce-Marktplatz: Bietet einen White-Label-Onlineshop, in dem Versorgungskunden energieeffiziente Produkte erwerben können, wobei Rabatte und Programmanmeldungen sofort an der Kasse angerechnet werden.
- Leistungsanalyse und M&V: Bietet umfassende Mess- und Verifizierungswerkzeuge, um die Auswirkungen von Netzereignissen zu verfolgen und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften sicherzustellen.
- Grid-Edge-Intelligenz: Nutzt Hochfrequenzdaten von intelligenten Zählern und vernetzten Geräten, um spezifische Verbrauchsmuster von Geräten zu identifizieren und die Lastverschiebung auf der Ebene einzelner Haushalte zu optimieren.
Screenshots
Preise von Uplight
Die Preise sind nicht öffentlich aufgeführt. Das Unternehmen arbeitet nach einem B2B-Modell für Unternehmen, und interessierte Energieversorger müssen sich an das Vertriebsteam von Uplight wenden, um eine Demo anzufordern und ein individuelles Angebot zu erhalten, das auf ihrem Kundenstamm und ihren spezifischen Netzanforderungen basiert.
Die Kostenstruktur hängt in der Regel von folgenden Faktoren ab:
- Der Anzahl der betreuten Versorgungskunden.
- Den ausgewählten Modulen, wie z. B. VPP, Demand Response oder Marketplace.
- Dem Umfang der verwalteten flexiblen Energielast.
- Der Komplexität der Integration in bestehende Versorgungssysteme.
- Anforderungen hinsichtlich Implementierung, Onboarding und technischem Support.
Integrationen
Uplight basiert auf einer offenen, cloud-nativen Architektur, die für den Betrieb auf Basis bestehender Versorgungssysteme ausgelegt ist.
- Kernsysteme der Versorgungsunternehmen: Integration mit Kundeninformationssystemen, Advanced Metering Infrastructure und Abrechnungssystemen zur Synchronisierung von Kundendaten.
- Smart-Home-Hardware: Unterstützt ein breites Ökosystem von IoT-Geräten, darunter Google Nest, Ecobee und verschiedene Ladestationen für Elektrofahrzeuge.
- Unternehmenssoftware: Umfasst zertifizierte Salesforce-Integrationen über die App „Uplight Business Customer Solutions for Salesforce“.
- Cloud und API: Bietet flexible externe APIs, die den Datenaustausch mit Drittanbietern und internen Dashboards der Energieversorger ermöglichen.
- Back-Office-Netzwerk-Tools: Lässt sich mit Netzwerkmanagement-Software von Partnern wie Schneider Electric und Kraken by Octopus Energy verbinden.
So richten Sie Uplight ein
- Vereinbaren Sie ein Erstgespräch und eine Demo mit den Vertriebs- und Technikteams von Uplight, um die Netzanforderungen zu ermitteln.
- Legen Sie den Projektumfang fest, einschließlich der benötigten Module – wie z. B. VPP oder Demand Response.
- Richten Sie Datenintegrationen zwischen der Cloud-Plattform von Uplight und den CIS-, AMI- sowie Abrechnungssystemen des Energieversorgers ein.
- Konfigurieren Sie die Kundenportale und passen Sie die Benutzeroberfläche an die Branding-Richtlinien des Energieversorgers an.
- Starten Sie Kampagnen zur Geräteregistrierung, um Kunden für Netzflexibilitätsprogramme zu gewinnen.
- Beginnen Sie mit der Überwachung der Netzlast und der Durchführung von Dispatch-Ereignissen über das zentralisierte Dashboard.
So nutzen Sie Uplight
Ein Energieversorger oder Programmmanager beginnt seinen Arbeitstag in der Regel damit, KI-gestützte Lastprognosen zu überprüfen, um potenzielle Netzengpässe oder Zeiten mit hohen Energiekosten zu identifizieren. Wird eine Spitzenlast vorhergesagt, kann der Betreiber über das Dashboard ein Demand-Response-Ereignis planen.
Die Software benachrichtigt daraufhin automatisch die registrierten Kunden und bereitet die angeschlossenen Geräte auf die Anpassung vor. Während des Ereignisses überwacht der Betreiber die vom virtuellen Kraftwerk (VPP) bereitgestellte, in Echtzeit disponierbare Kapazität.
Nach der Maßnahme erstellt das System einen Leistungsbericht, in dem die insgesamt verlagert Energie und die berechneten Kosteneinsparungen detailliert aufgeführt sind. Kundendienstteams können die Plattform zudem nutzen, um die individuelle Teilnahme zu verfolgen und die von den Verbrauchern verdienten Anreize oder Rabatte zu verwalten.
Was Sie mit Uplight verwalten können
- Portfolios virtueller Kraftwerke: Verwalten und steuern Sie Tausende dezentraler Anlagen als eine einzige Netzressource.
- Lastmanagement-Programme: Überwachen Sie die Kundenanmeldung, die Ereignisplanung, die Gerätesteuerung und Benachrichtigungen.
- Netzlastprognosen: Greifen Sie auf hochpräzise Vorhersagen zum Energieverbrauch und zur dezentralen Erzeugung zu.
- Kundenbindung: Verfolgen und personalisieren Sie Interaktionen mit Energieverbrauchern über mehrere digitale Kanäle hinweg.
- Marktplätze für Energieeffizienz: Verwalten Sie Produktverkäufe, Lagerbestände, die Teilnahme an Programmen und Anträge auf Sofortrabatte.
- Compliance-Berichterstattung: Erstellen Sie für Aufsichtsbehörden verifizierte Berichte zu Energieeinsparungen und Auswirkungen auf das Netz.
Häufig gestellte Fragen
Was macht Uplight?
Uplight bietet Software an, die Energieversorger beim Übergang zu einem Netz mit sauberer Energie unterstützt. Sie verbindet die Smart-Geräte der Kunden mit der Leitwarte des Energieversorgers und ermöglicht es Energieanbietern so, den Verbrauch in Spitzenzeiten zu verlagern und virtuelle Kraftwerke zu steuern.
Für wen eignet sich Uplight am besten?
Die Plattform richtet sich in erster Linie an große Energieversorger, Genossenschaftsversorger und Energievermarkter im Endkundenbereich. Sie ist ideal für Unternehmen, die Demand-Response-Programme ausbauen oder große Mengen an erneuerbaren Energiequellen in das Stromnetz integrieren möchten.
Ist Uplight kostenlos?
Nein, Uplight ist eine B2B-Softwareplattform für Unternehmen. Energieversorger bezahlen den Service über maßgeschneiderte Abonnementmodelle, die sich nach dem Umfang ihres Betriebs und den von ihnen genutzten Funktionen richten.
Unterstützt Uplight Integrationen?
Ja. Uplight lässt sich über APIs in Abrechnungssysteme von Energieversorgern, Kundeninformationssysteme, Advanced Metering Infrastructure, Smart-Home-Geräte, Ladestationen für Elektrofahrzeuge, Salesforce sowie Netzmanagement-Tools von Drittanbietern integrieren.
Was sind die wichtigsten Einschränkungen von Uplight?
Die größte Einschränkung ist die Komplexität der Implementierung, da eine tiefgreifende Integration in bestehende Datenbanken und Abrechnungssysteme der Energieversorger erforderlich ist. Da es sich um eine Plattform auf Unternehmensebene handelt, könnte sie für kleine unabhängige Stromerzeuger zudem zu komplex oder zu teuer sein.
Was sind die besten Alternativen zu Uplight?
Zu den gängigen Alternativen auf dem Markt für VPP- und DER-Management zählen Schneider Electric EcoStruxure, Siemens, EnergyHub, Tesla und Enphase. Die beste Option hängt vom Umfang der Bereitstellung, der Hardwarekompatibilität, den Anforderungen an die Kundenbindung und den Bedürfnissen hinsichtlich der Netzoptimierung ab.







