SolarHub
Vorteile
- Hochpräzise 3D-Daten reduzieren den Bedarf an ersten Vor-Ort-Besichtigungen und manuellen Messungen.
- All-in-one-Ökosystem, das Hausbesitzer direkt mit regionalen Installateuren verbindet.
- Die automatisierte Verschattungsanalyse liefert genauere Ertragsprognosen als einfache 2D-Tools.
- Lokalisierter Fokus auf den deutschen Markt mit Unterstützung für regionale Förderungen und Vorschriften.
- Vereinfacht den Vertriebsprozess durch digitale Signaturen und integriertes Angebotsmanagement.
- Unterstützt die kommunale Planung für großangelegte Projekte der Energiewende.
Nachteile
- Die Preisgestaltung ist nicht transparent und erfordert für professionelle Nutzer eine direkte Vertriebsanfrage.
- Der regionale Fokus kann den Nutzen für Unternehmen einschränken, die außerhalb der DACH-Region tätig sind.
- Hardwareunabhängig, jedoch in bestimmten Gebieten stark von der Qualität der verfügbaren Photogrammetrie-Daten abhängig.
- Für Installateure besteht eine Lernkurve, um den 3D-Datenexport vollständig in ihre bestehenden Arbeitsabläufe zu integrieren.
- Professionelle Funktionen sind nur über eine Demo und einen Registrierungsprozess zugänglich.
Die Planung einer Solaranlage umfasst traditionell komplexe Standortbegehungen, manuelle Messungen und eine fragmentierte Kommunikation zwischen Hausbesitzern und Handwerksbetrieben. SolarHub begegnet diesen Herausforderungen mit einer Digital-First-Umgebung, die hochpräzise 3D-Gebäudedaten, Projektmanagement-Tools und einen Marktplatz für Solar-Leads zentralisiert. Durch die Automatisierung der ersten Analyse des Solarpotenzials will die Plattform Fehler reduzieren und den Übergang zu erneuerbaren Energien beschleunigen.
Die Plattform richtet sich an drei zentrale Nutzergruppen: Hausbesitzer, die das Potenzial ihres Dachs einschätzen möchten, Installationsbetriebe, die qualifizierte Leads und optimierte Planungsdaten suchen, sowie Kommunen, die regionale Energiewenden steuern wollen. Indem sie die Lücke zwischen datengetriebener Analyse und physischer Umsetzung schließt, fungiert SolarHub als durchgängiger Wegbereiter für Solarprojekte im Wohn- und Gemeindebereich.
Was ist SolarHub?
SolarHub ist eine spezialisierte Software-as-a-Service-Plattform (SaaS), die in die Kategorie der Software für Solarplanung und Projektmanagement fällt. Das Unternehmen mit Sitz in Deutschland konzentriert sich auf die DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) und bietet ein lokalisiertes Ökosystem für die Photovoltaik-Entwicklung (PV). Die Kerntechnologie der Plattform basiert auf hochauflösender Photogrammetrie und 3D-Modellierung, um „digitale Zwillinge“ von Gebäuden zu erstellen, was exakte Solarsimulationen ohne einen ersten Vor-Ort-Termin ermöglicht.
Für Hausbesitzer fungiert die Plattform als digitaler Berater und bietet einen Konfigurator, um die Wirtschaftlichkeit zu prüfen und regionale Installateure zu finden. Für Fachleute dient sie als Werkzeug für Geschäftsentwicklung und Planung und bietet einen Projektmarktplatz, auf dem Installateure vorqualifizierte Leads erwerben können. Da sich die Plattform auf präzise 3D-Daten stützt, reduziert sie die „Soft Costs“, die mit manueller Planung und fehlerhaften Hardwarebestellungen verbunden sind.
Funktionen
- 3D-Gebäudemodellierung: Nutzt fortschrittliche Photogrammetrie, um präzise 3D-Modelle von Dächern zu erzeugen und dabei Details wie Ausrichtung, Neigung und Hindernisse wie Schornsteine oder Gauben zu erfassen.
- Solarpotenzialanalyse: Berechnet automatisch den zu erwartenden Energieertrag einer bestimmten Dachfläche unter Berücksichtigung lokaler Einstrahlungsdaten und der Verschattung durch umliegende Gebäude oder Bäume.
- Projektmarktplatz: Bietet Installateuren Zugang zu einer kuratierten Liste geplanter Projekte, die sie nach Standort und Projekttyp filtern können, um hochwertige Leads zu finden.
- Integrierter Konfigurator: Ein benutzerfreundliches Tool, mit dem Hausbesitzer grundlegende Verbrauchsdaten eingeben und sofort eine Schätzung zu Einsparungen, Autarkiegrad und Amortisationszeiten erhalten.
- Digitales Angebotsmanagement: Ermöglicht Installateuren, Angebote direkt in das System hochzuladen, die Kunden prüfen und digital unterzeichnen können, was den Vertragsprozess vereinfacht.
- CRM-Integration: Unterstützt die Synchronisierung von Projektdaten und Lead-Details mit bestehenden Customer-Relationship-Management-Systemen über eine API.
- Kommunale Energie-Dashboards: Bietet Kommunen Werkzeuge, um das Solarpotenzial ganzer Gemeinden zu visualisieren und ihre Klimaziele durch datenbasierte Steuerung zu erreichen.
Screenshots
SolarHub-Preise
Die Preise für SolarHub sind auf der offiziellen Website nicht öffentlich aufgeführt. Das Unternehmen verfolgt einen modularen Ansatz, der sich nach dem Nutzertyp (Hausbesitzer, Kommune oder Installateur) und dem Umfang der benötigten Daten richtet.
- Hausbesitzer: Erhalten den grundlegenden Konfigurator und die Potenzialanalyse in der Regel kostenlos als Teil des Lead-Generierungs-Funnels.
- Installateure und Partner: Müssen üblicherweise das SolarHub-Team kontaktieren, um eine Demo zu buchen und ein individuelles Angebot zu erhalten. Preismodelle in diesem Bereich umfassen häufig Abonnementgebühren für den Plattformzugang sowie möglicherweise Gebühren pro Lead oder pro Projekt für den Marktplatz.
- Kommunen: Für stadtweite oder regionale Potenzialanalysen sind individuelle Enterprise-Preise Standard.
Das Unternehmen ermutigt interessierte Fachpartner, die Optionen „Partner werden“ oder „Demo buchen“ auf der Website zu nutzen, um konkrete Kosten zu erfahren.
Integrationen
SolarHub legt Wert auf einen nahtlosen Datenfluss zwischen seinen Planungswerkzeugen und professioneller Ingenieursoftware.
- Solarplanungssoftware: Bestätigte Integration mit PV*SOL, die es Installateuren ermöglicht, präzise 3D-Modelle direkt in das Planungstool für die erweiterte Elektroplanung herunterzuladen.
- CRM und Lead-Management: Bietet API- und Schnittstellenunterstützung, um das SolarHub-Lead-Management-System mit dem bestehenden internen CRM eines Installateurs zu verbinden.
- Tools für digitale Signaturen: Integrierte Funktion für digitale Signaturen zur rechtsgültigen Unterzeichnung von Angeboten und Verträgen innerhalb der Plattform.
Öffentliche Angaben zu weiteren spezifischen Drittanbieter-Integrationen sind begrenzt; Unternehmen sollten die Kompatibilität bestimmter Software während der Demo-Phase prüfen.
So richten Sie SolarHub ein
- Besuchen Sie die offizielle Website und wählen Sie das für Ihre Rolle passende Portal (Hauseigentümer, Kommune oder Installateur).
- Professionelle Nutzer können eine Demo buchen oder das Team kontaktieren, um Projektanforderungen und Volumen zu besprechen.
- Sobald ein Konto eingerichtet ist, melden Sie sich im Partner-Dashboard an, um Ihre Servicezone und Präferenzen zu konfigurieren.
- Richten Sie Ihr Unternehmensprofil ein, einschließlich Branding und Kontaktinformationen für den Projektmarktplatz.
- Integrieren Sie gegebenenfalls Ihr bestehendes CRM oder Ihre Projektmanagement-Tools über die bereitgestellte API-Dokumentation.
- Beginnen Sie damit, den Projektmarktplatz zu durchsuchen oder den 3D-Konfigurator für neue Kundenanfragen zu nutzen.
So verwenden Sie SolarHub
Ein typischer Tag für einen Solarinstallateur, der SolarHub nutzt, beginnt mit der Anmeldung im Projektmarktplatz, um neue, vorgeplante Leads in seiner festgelegten Region zu prüfen. Er kann die detaillierten 3D-Modelle und die bereits vom System durchgeführten Potenzialanalysen einsehen, um zu beurteilen, ob ein Projekt zu seinen Kapazitäten passt.
Sobald ein Projekt ausgewählt ist, kann der Installateur die 3D-Gebäudedaten herunterladen, um sie in detaillierterer Planungssoftware wie PV*SOL zu verwenden. Innerhalb von SolarHub erstellt der Installateur ein Angebot auf Basis der von der Plattform bereitgestellten präzisen Maße. Dieses Angebot wird über das Portal an den Hauseigentümer gesendet. Der Installateur verfolgt anschließend den Status des „Deals“ über eine zentrale Projektansicht und sieht, ob der Kunde das Angebot angesehen oder den Vertrag digital unterzeichnet hat.
Was Sie mit SolarHub verwalten können
- 3D-Gebäudemodelle: Präzise digitale Abbildungen von Dachflächen für eine exakte Komponentenplatzierung.
- Lead-Pipeline: Eine zentrale Übersicht eingehender Projektanfragen und ihres aktuellen Status von der „Akquise“ bis zur „Umsetzung“.
- Verkaufsangebote: Professionelle Angebote, die mithilfe integrierter Projektdaten und Vorlagen erstellt werden.
- Digitale Verträge: Rechtsverbindliche Dokumente, die innerhalb der Plattform unterzeichnet werden, um Abschlüsse schneller zu erzielen.
- Ertragsberichte: Detaillierte Simulationen, die die erwartete Stromproduktion und CO2-Einsparungen zeigen.
- Regionale Solarkarten: Umfangreiche Datensätze für Kommunen zur Verfolgung und Steuerung des Solarausbaus.
FAQs
Was macht SolarHub?
SolarHub ist eine digitale Plattform, die 3D-Gebäudedaten und Photogrammetrie nutzt, um Photovoltaikanlagen zu planen. Sie verbindet Hauseigentümer mit Installateuren und liefert die technischen Daten, die für eine präzise Anlagenplanung und die Steuerung des Vertriebsprozesses vom Lead bis zum Vertrag erforderlich sind.
Für wen eignet sich SolarHub am besten?
Es richtet sich an Hauseigentümer, die Solaroptionen erkunden möchten, an Installationsunternehmen, die präzise Planungsdaten und Leads benötigen, sowie an Kommunen, die regionale Energiewenden koordinieren wollen. Besonders nützlich ist es für Fachleute im deutschsprachigen Markt.
Ist SolarHub kostenlos?
Der Einstiegskonfigurator und die Dachanalyse sind für Hauseigentümer in der Regel kostenlos nutzbar. Professionelle Funktionen wie die Lead-Akquise über den Marktplatz und erweiterte 3D-Datenexporte für Installateure erfordern jedoch eine kostenpflichtige Partnerschaft oder ein Abonnement.
Wie viel kostet SolarHub?
Konkrete Preise werden nicht öffentlich bekannt gegeben. Die Kosten werden meist auf die Bedürfnisse des Installationsunternehmens oder der Kommune zugeschnitten und umfassen häufig eine Kombination aus Plattformzugangsgebühren und projektspezifischen Kosten.
Was sind die wichtigsten Einschränkungen von SolarHub?
Die Plattform konzentriert sich derzeit auf den deutschen Markt, was ihre Nutzung anderswo einschränken kann. Zudem können die fehlende transparente Preisgestaltung und die Notwendigkeit einer Demo, um Zugang zu professionellen Tools zu erhalten, für einige kleinere Unternehmen eine Hürde darstellen.
Was sind die besten Alternativen zu SolarHub?
Gängige Alternativen im Bereich Solardesign und CRM sind unter anderem Aurora Solar, HelioScope und OpenSolar. Auf dem deutschen Markt konkurriert die Plattform mit Tools wie EKD oder spezifischen Modulen innerhalb regionaler EPC-Plattformen.






