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GreenPowerMonitor

Vorteile
  • Deckt Solar-, Wind-, Speicher- und Hybridanlagen in einer Produktfamilie ab.
  • Die Reaktion auf Netzvorgaben bleibt beim Anlagencontroller statt in der Cloud.
  • Bindet Wechselrichter, Turbinen und Zähler verschiedener Hersteller ein.
  • Einheitliche Signalbenennung macht den Vergleich über die ganze Flotte möglich.
  • Gehört zu DNV, mit Zugang zu den Analysewerkzeugen WindGEMINI und SolarGEMINI.
  • Im großen Maßstab erprobt: über 7.500 Anlagen und mehr als 100 GW unter Verwaltung.
Nachteile
  • Keine veröffentlichten Preise; jedes Angebot läuft über ein Vertriebsgespräch.
  • Die Einführung erfordert Hardware und Inbetriebnahme vor Ort, nicht nur eine Anmeldung.
  • Die Produktfamilie ist breit, die Auswahl der richtigen Module braucht Beratung.
  • Ausgelegt auf den Betrieb von Großanlagen, nicht auf kleine Portfolios von Privatanlagen.

Ein Portfolio aus erneuerbaren Anlagen läuft selten mit Hardware eines einzigen Herstellers. Wechselrichter von drei Anbietern, Windturbinen mit eigenen Steuerungssystemen, ein Batteriestandort mit eigener Energiemanagement-Ebene — jedes System bringt ein eigenes Portal mit und eine eigene Vorstellung davon, wie ein Datenpunkt heißen sollte. Betriebsteams gleichen am Ende Formate ab, statt auf Störungen zu reagieren.

GreenPowerMonitor setzt an beiden Enden dieses Problems an: mit Controllern, die direkt in der Anlage Daten erfassen und darauf reagieren, und mit Cloud-Software, die dieselben Daten in Analysen auf Portfolioebene überführt. Das Unternehmen gehört zu DNV, und seine Systeme decken derzeit mehr als 7.500 Anlagen in über 90 Ländern mit mehr als 100 GW verwalteter Leistung ab.

Was ist GreenPowerMonitor?

GreenPowerMonitor (GPM) ist ein Anbieter für Überwachung, Steuerung und Asset-Management erneuerbarer Energien im Besitz von DNV. Das Unternehmen liefert Hardware, Firmware, Cloud-Software und Ingenieurleistungen für Photovoltaik-, Wind-, Batteriespeicher- und Hybridanlagen.

GPM ist keine einzelne Anwendung, sondern eine Produktfamilie. Controller wie GPM SCADA, GPM PPC und GPM EMS laufen direkt in der Anlage, während Cloud-Plattformen wie GPM Horizon, GPM Plus und GPM Portal Daten standortübergreifend zusammenführen. Die Bandbreite reicht von 2-kW-Dachanlagen bis zu Portfolios mit 13 GW. Typische Kunden sind Anlagenbesitzer, O&M-Dienstleister, EPC-Unternehmen und Asset Manager, die mit Geräten unterschiedlicher Hersteller arbeiten.

Funktionen

  • GPM SCADA: Anlagensteuerung für Großanlagen, die mehr als eine Million Echtzeitvariablen verarbeitet.
  • GPM PPC: Kraftwerksregelung für Wirk- und Blindleistung in Solar-, Wind- und Hybridanlagen.
  • GPM EMS und GPM HEMS: Energiemanagement für Speicher- und Hybridanlagen mit integrierter Netzkonformität.
  • GPM Horizon: Cloud-Asset-Management für Portfolios, die Solar, Wind und Speicher kombinieren.
  • GPM Plus: Echtzeitüberwachung auf jeder Ebene des Portfolios, vom Einzelgerät bis zur Flotte.
  • GPM Portal: anpassbares Webportal, über das Eigentümer und Kunden eine eigene Sicht auf die Anlagendaten erhalten.
  • Energy Data Tagger: KI-gestützte Vereinheitlichung von Signalnamen über unterschiedliche SCADA-Quellen hinweg.
  • WindGEMINI und SolarGEMINI: Analysewerkzeuge von DNV für die Diagnose von Turbinen- und PV-Flotten.

Screenshots

Preise von GreenPowerMonitor

GPM veröffentlicht keine Listenpreise. Angebote werden je Portfolio kalkuliert, und die Aufteilung zwischen Ausrüstung vor Ort und Cloud-Abonnement verändert die Zusammensetzung des Preises deutlich.

  • Individuelle Angebote: Der Preis richtet sich nach installierter Leistung, Anzahl der Standorte und gewählten Modulen.
  • Hardware und Inbetriebnahme: Controller vor Ort verursachen Geräte- und Installationskosten zusätzlich zur Software.
  • Cloud-Abonnements: laufende Lizenzierung für Horizon, Plus und Portal.
  • Servicestufen: Größere Portfolios können technischen Support und erweiterte Analysepakete hinzubuchen.
  • Vorführungen: Produktdemos werden über die Vertriebsteams von GPM und DNV vereinbart.

Integrationen

Herstellerunabhängigkeit ist der Kern des Produkts, deshalb bindet GPM vorhandene Technik ein, statt sie zu ersetzen.

  • Wechselrichter und Turbinen: Datenerfassung aus Solar- und Windflotten verschiedener Hersteller.
  • Batteriesysteme: Steuerung und Überwachung auf Ebene des Energiemanagements für BESS-Standorte.
  • Industrieprotokolle: die in erneuerbaren Anlagen üblichen SCADA-Kommunikationsstandards.
  • Meteorologische Messtechnik: Einstrahlungssensoren, Wetterstationen und eichfähige Zähler.
  • Netzbetreiber: Signalaustausch für Abregelungsvorgaben und Netzanschlussbedingungen.
  • Unternehmenssysteme: API-Zugang für Reporting-, Instandhaltungs- und Analysewerkzeuge.
  • DNV-Analytik: WindGEMINI und SolarGEMINI für tiefergehende Flottendiagnosen.

So richten Sie GreenPowerMonitor ein

  1. Nehmen Sie Kontakt zu GPM auf, um Portfolio und eingesetzte Technologien abzustecken.
  2. Führen Sie eine Standortanalyse zu vorhandener Hardware, Kommunikation und SCADA-Infrastruktur durch.
  3. Wählen Sie die Kombination aus Controllern vor Ort und Cloud-Modulen, die jeder Standort benötigt.
  4. Installieren Sie die Controller oder Datenlogger in den Anlagen und nehmen Sie sie in Betrieb.
  5. Ordnen und vereinheitlichen Sie die Signale, damit die Daten portfolioweit vergleichbar sind.
  6. Konfigurieren Sie Dashboards, Alarmregeln, Berichte und Benutzerrechte.

So verwenden Sie GreenPowerMonitor

Im Tagesgeschäft arbeiten Betriebsteams über die Alarmliste. Die Signale kommen von den Controllern vor Ort, werden nach Anlage und Dringlichkeit gruppiert und werden zu Arbeitsaufträgen für die Servicetechniker. Weil im gesamten Portfolio dieselben Signalnamen gelten, wird ein Fehlermuster bei einem Wechselrichtertyp überall dort sichtbar, wo dieser Typ verbaut ist.

Asset Manager nutzen die Cloud-Seite anders: Erzeugung gegen Budget, Verfügbarkeit gegen Vertrag, monatliche Berichte für Eigentümer und Kreditgeber. Netzanschlussvorgaben bleiben beim Anlagencontroller statt in der Cloud — das zählt, wenn ein Netzbetreiber eine Abregelung anweist und die Reaktion in Sekunden erfolgen muss.

Was Sie mit GreenPowerMonitor verwalten können

  • Technologieübergreifende Portfolios: Solar-, Wind-, Speicher- und Hybridstandorte in einer Struktur.
  • Anlagensteuerung: Sollwerte für Wirk- und Blindleistung sowie Reaktion auf Netzvorgaben.
  • Alarme und Instandhaltung: Fehlererkennung, Priorisierung und Übergabe an Arbeitsaufträge.
  • Datenvereinheitlichung: einheitliche Signalbenennung über verschiedene Hardware hinweg.
  • Leistungsanalyse: Erzeugung, Verfügbarkeit und Verlustaufschlüsselung je Standort und Gerät.
  • Berichtswesen: betriebliche und finanzielle Übersichten für Eigentümer, Kreditgeber und Kunden.
  • Kundenportale: Überwachungszugänge im eigenen Branding für Dritte.

Häufig gestellte Fragen

Was macht GreenPowerMonitor?

GreenPowerMonitor liefert Systeme für Überwachung, Steuerung und Asset-Management erneuerbarer Anlagen und verbindet Controller vor Ort wie GPM SCADA mit Cloud-Plattformen wie GPM Horizon.

Für wen eignet sich GreenPowerMonitor am besten?

Die Lösung richtet sich an Betreiber von Großanlagen, unabhängige Stromerzeuger, O&M-Dienstleister, EPC-Unternehmen und Asset Manager mit Solar-, Wind- und Speicherportfolios unterschiedlicher Hersteller.

Ist GreenPowerMonitor kostenlos?

Nein. GPM verkauft kommerzielle Lizenzen und Hardware für den Einsatz vor Ort; die Preise werden je Portfolio angeboten und nicht veröffentlicht.

Was sind die wichtigsten Einschränkungen von GreenPowerMonitor?

Die Produktfamilie ist auf den Betrieb von Großanlagen ausgelegt, für kleinere Betreiber kann sie daher überdimensioniert wirken. Die Einführung erfordert eine Inbetriebnahme vor Ort, und die Preise sind nicht öffentlich einsehbar.

Was sind die besten Alternativen zu GreenPowerMonitor?

Zu den verbreiteten Alternativen zählen Power Factors Drive, Meteocontrol VCOM Cloud, Stem PowerTrack, Solytic und QOS Energy.